Alle SAP-Kunden, die Verträge für die Dienstleistungen von SAP Enterprise Support oder den Support via SAP MaxAttention haben, erhalten zwei Lizenzen für…
…HP Quick Test Professional. Mit diesem Testwerkzeug, das in der neuen Version SAP Solution Manager 7.1 integriert ist, könnten Kunden automatisierte Tests durchführen, ohne vorab Investitionen tätigen zu müssen. Die SAP vertiefe damit ihre Beziehungen zu dem vom ehemaligen SAP-Chef Leo Apotheker geführten IT-Giganten HP, heißt es in einer Pressemitteilung der Walldorfer dazu.
Hmmmh, ist zwar aus diesem Zusammenhang weit her geholt, aber würde HP den Marktführer im ERP-Geschäft, SAP, kaufen, wäre das kartellrechtlich wohl kein Problem und Oracle, seit dem Wechel des ehemaligen HP-Chefs Marc Hurd zu Oracle und der Sun-Übernahme zum HP-Konkurrenten geworden, stünde einem starken Gegner in vielen Key-Geschäftsfeldern gegenüber – mit Ausnahme der Datenbank. Aber auch da arbeitet die SAP ja bereits daran. Vielleicht füllt Leo Apotheker ja mit dem geplanten Verkauf der PC-Sparte bereits seine Kasse und übt mit dem angestrebten Kauf von Autonomy schon mal die Mega-Übernahme - bevor IBM zugreift.
Derartige Gedankenspiele gibt es allerdings schon länger und waren im Falle Microsoft auch schon mal etwas konkreter ,aber die SAP sitzt auch heute noch immer alleine fest im Sattel.
Was ist denn das für eine Spekulation? SAP, hochprofitabel in der ERP Welt, soll von einem MIschwarenkornzern wie HP, dazu noch geleitet von dem EX SAP Manager Leo Apotheker (den die meisten SAPler in nicht bester Erinnerung haben) gekauft werden? Never - Nie, eher wie mein Vorredner - umgekehrt wird ein Schuh draus, wobei die SAP sicherlich keinen Bedarf an Konzernen wie HP hat, welche sich in einem, durch den massiven Wettbewerb immer weiter margenvernichtenden Umfeld, bewegen.
Kommentiert von: FBI | 14. September 11 um 21:39