Peter Dewald, Geschäftsführer von Sage Deutschland, teilte gegenüber dem Fachmagazin is report mit, dass die Enterprise-Resource-Planning (ERP)-Suite für mittelgroße Unternehmen, Sage Office Line, im Laufe...
...des nächsten Geschäftsjahres (Oktober 2011 bis September 2012) aus der Cloud zu beziehen sein wird. „Unsere Vertriebspartner sitzen bei diesem Geschäftsmodell mit im Boot“, betont Dewald.
Single-Tenant-Ansatz
Sage verfolge für die Office Line keinen Multi-Tenant-Ansatz wie Salesforce.com oder seit kurzem die SAP mit Business ByDesign, sondern plane, die ERP-Suite als eine single tenant- und single instance-Lösung anzubieten. „Während wir weniger komplexe Lösungen für das Einstiegssegment neu entwickeln werden, wie etwa die Beispiele www.einfachlohn.de in Deutschland oder Sage One in Großbritannien zeigen, halten wir die Idee, eine komplett neue, komplexe ERP-Software wie die Office Line für die Cloud zu entwickeln, nicht für sinnvoll“, erläutert Dewald.
Schließlich seien in den vergangen Jahren tausende von Personen-Tagen in die Sage ERP-Lösungen geflossen, von denen Anwender auch in der Cloud profitieren wollten. Daher werde Sage seine bestehenden und bewährten Applikationen ins Web bringen: „Bis 2015 werden wir in jedem Land die relevanten Produkte auch aus der Cloud anbieten“, unterstreicht Dewald. Ob das auch für die Sage Bäurer Lösungen oder für die international einsatzfähige ERP-Suite X3 zu treffe, wollte der Sage-Geschäftsführer noch nicht verraten.
Es gebe aber beispielsweise die High-End-Lösung für das Kundenmanagement Saleslogix bereits als Amazon Edition. Es handle sich aber auch hier nicht um eine Mult-Tenant-Lösung. Der Kunde könne daher beispielsweise mit Hilfe eines Sage Partners auch in gewohnten Umfang kundenspezifische Anpassungen an der gehosteten Software durchführen.
Für die Office Line sei ein solches Angebot zwar erst geplant, Sage nutze aber die Office Line auf der Amazon-Plattform bereits für Trainingsaktivitäten. „Das funktioniert hervorragend und ist sehr komfortabel“, versichert Sages Deutschland-Chef. Sage werde aber nicht nur mit Amazon zusammenarbeiten, sondern verifiziere auch alternative Provider.
Sage hat die Office Line auf Microsoft Dotnet portiert und 90 Prozent der Office-Line-Kunden haben laut Dewald ihre Installation auch bereits auch diese Plattform umgestellt. „Die Office Line ist konsequent auf Microsoft-Infrastruktur ausgerichtet und bleibt es auch“, stellt Dewald klar.
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"Sage hat die Office Line auf Microsoft Dotnet portiert"
Das stimmt so meines Wissens nach nicht ganz. So weit ich weiß sind bis dato nur die DLLs auf Dotnet umgestellt worden. Das Office Line Frontend ist aber leider immer noch ein MS Access Projekt inklusive VBA-Code und Access-Addins.
Oder liege ich da etwa falsch?
Kommentiert von: Andreas | 21. Juni 11 um 19:37