Nach einem verunglücktem Frühstart und nachfolgend längerer Verzögerung will die SAP ihre neuen Mittelstandslösung SAP BusinessByDesign (ByD) ab Ende Juli breit vermarkten. „Bestellen können Sie die Lösung schon heute“, versicherte SAPs Co-CEO Jim Hagemann Snabe in der gestrigen Keynote auf der Kundenkonferenz Sapphire. Im Featurepack 2.5 hat die Software eine...
... Multitenant-Architektur. Ähnlich wie beim Cloud-Computing-Pionier Salesforce laufen nun die Instanzen mehrerer Kunden auf einem Server. In den früheren Versionen hatte SAP für jeden Kunden einen eigenen Blade-Server eingerichtet. Damit konnte die Walldorfer allerdings die Betriebskosten nicht auf den angestrebten Wert senken. Ob die SAP künftig ByD auch On-Premise, also lokal beim Kunden installiert, anbieten will und was diese Lizenzen dann kosten, ist noch offen.
Transaktionsdaten im Hauptspeicher
Erweiterungen hat SAP BusinessByDesign in Sachen Echtzeit-Analyse bekommen: Dank des T-Rex-Datawarehouse werden über die In-Memory-Technologie sämtliche Transaktionsdaten im Hauptspeicher gehalten. Das beschleunigt den Zugriff darauf erheblich und ermöglicht Echtzeit-Analysen über die integrierten Werkzeuge von BusinessObjects.
Cloud-basierte Entwicklungsumgebung
Der Vertrieb der On-Demand-Software erfolge vorrangig über Lösungspartner. Diese können beispielsweise Formulare und Reports für ihre Kunden erstellen, die Software auch um zusätzliche Funktionen erweitern und branchenspezifische Versionen erstellen. SAP-Partner könnten auch Mashup-Technologien wie Google oder Mapquest.com integrieren oder zum Beispiel Services zur Personalabrechnung einbinden. SAP will seinen ByD-Partnern dazu eine Cloud-basierte Entwicklungsumgebung auf Basis von Microsoft Visual Studio zur Verfügung stellen, mit der sie an den Erweiterungen arbeiten können. Diese Entwicklungsumgebung werde momentan von ausgewählten Partnern in Deutschland und den USA getestet, Ende des Jahres soll sie allen Partnern zur Verfügung stehen.
SAP-ByD-Partner schließen Kundenverträge
Mit dem nächsten SAP Business ByDesign Feature Pack ermögliche es die SAP ihren Vertriebspartnern, direkt mit den Kunden Verträge abzuschließen und eigene Kundenbeziehungen zu pflegen. Beim Aufbau des neuen Partnernetzes konzentriert sich die SAP zunächst auf die USA, Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Später sollen Indien und China folgen.
On-Demand-Computing betrachtet Snabe neben dem Software-Zugriff von Mobilgeräten aus und der In-Memory-Technologie als Grundpfeiler der SAP-Strategie.
On-Demand-Module für SAP ERP 6.0
Neben SAP BusinessByDesign bieten die Walldorfer auch On-Demand-Module für SAP ERP 6.0 an, welche die Inhouse-Suite funktional erweitern. Ein Beispiel hierfür ist Sales On Demand, eine Lösung für die Vertriebssteuerung. Diese soll noch in diesem Jahr erscheinen und zumindest in den Basisfunktionen auch von Smartphones aus erreichbar sein. „Der neue Desktop ist auf mobilen Endgeräten zu finden“, versichet SAP CO-CEO Bill McDermott. Damit die Walldorfer in diesen Markt erfolgreich einsteigen, haben sie in der vergangenen Woche Sybase übernommen, das sich unter anderem auf Datenbanken für Mobilgeräte spezialisiert hat, sowie auf Middleware, welche die unterschiedlichen Typen von Smartphones verwaltet und mit den On-Premise-Systemen von SAP integriert. Jürgen Frisch/hei
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Die zentrale Neuigkeit rund um SAP Business ByDesign fuer mich ist die Ankündigung, dass das Basispaket nunmehr bereits ab 10 Usern (also ab EUR 1.330 pro Monat) erhältlich ist. Weitere Infos dazu auch in der XING-Gruppe zu SAP Business ByDesign
https://www.xing.com/net/pria64c8dx/sapbyd/
oder auch in Form von "5 Wahrheiten über SAP Business ByDesign" auf Youtube
http://www.youtube.com/watch?v=cdB446SaylU
Kommentiert von: Dataonegmbh | 20. Mai 10 um 15:19