Lösungen für das Business Intelligence (BI) helfen Unternehmen, die Wirtschaftskrise besser zu überstehen. Dies ergab eine Erhebung des Beratungshauses novem business applications unter rund 200 BI-Anwendern. 19 Prozent der Befragten sehen darin...
...zumindest teilweise eine wichtige Unterstützung. Nur einem Drittel der Firmen biete BI keine besondere Hilfestellung.
Präziser Blick auf Stärken und Schwächen
Unternehmen, die die Business Intelligence-Lösungen hierbei als förderlich erachten, betonen zu 63 Prozent als Nutzeneffekt besonders, damit einen präziseren Blick auf die vorhandenen Stärken und Schwächen erlangt zu haben. Ähnlich viele urteilen, dass sie auf Basis der Datenanalysen einen schnelleren Kurswechsel in den Strategien initiieren konnten.
Gleichzeitig geben in der novem-Studie 55 Prozent als ergänzenden Vorteil an, dass sich mittels der BI-Analysen die Ergebnisse von strategischen Entscheidungen besser beobachten lassen. Auch die Minderung des Risikos von Fehlentscheidungen durch exaktere Steuerungsinformationen nennen 57 Prozent als sehr nützlichen Aspekt von Business Intelligence. Zudem würden die Verantwortlichen nach Meinung jedes zweiten Befragten auch darin unterstützt, mutigere Entscheidungen treffen zu können, weil sie durch BI-Auswertungen besser abgesichert sind „Die außergewöhnlich schwierigen Entscheidungsverhältnisse für die Unternehmensmanager während der Wirtschaftskrise haben zweifellos auch die Business Intelligence-Lösungen vor eine Bewährungsprobe gestellt“, erklärt novem-Geschäftsführer Anastasios Christodoulou, fügt aber hinzu: „Vielfältige Möglichkeiten zur gesicherten Unternehmenssteuerung bleiben noch ungenutzt.“
Defizite in BI-Ausrichtung erkannt
Diesen Hinweis auf noch ungenutzte Potenziale lassen auch die Ergebnisse der Erhebung erkennen, denn die besonderen Anforderungen der Krisenbewältigung hätten laut der Umfrage auch Schwächen der bisherigen Business Intelligence-Strategien zutage gefördert. So geben vier von fünf Unternehmen an, während dieser Zeit unerwartete Defizite in der bisherigen BI-Ausrichtung erkannt zu haben. Für ein Drittel der Firmen bedeutet dies den Angaben zu Folge die Notwendigkeit umfassender Optimierungsmaßnahmen. Zusätzliche 47 Prozent seien zu der Erkenntnis gekommen, dass sie in Teilbereichen Verbesserungen vornehmen müssen. Für novem-Geschäftsführer Christodoulou sei dabei besonders auch eine stärkere Ausrichtung auf die Unternehmensplanung gefragt: „Die BI-Strategien sind vielfach noch zu sehr auf die optimierte Steuerung des operativen Betriebs ausgerichtet.“ hei
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