Jürgen Frisch, Redakteur beim is report, war Anfang der Woche zu Besuch bei SAP in Walldorf und hat von dort eine wichtige Nachricht mit gebracht. Die SAP erweitert ihr Geschäftsmodell: Eine Software-Flatrate sowie mehr Dienstleistungen und On-Demand-Angebote sollen...
...vor allem größeren Unternehmen eine Alternative zum Kauf der einzelnen Lizenz bieten – und die Abhängigkeit von Lizenzverkäufen reduzieren. Die Details lesen Sie auf www.isreport.de
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Ich verstehe nicht, was da so neu sein soll. Seit Jahren gibt es die "more than you can eat" Verträge - typischerweise befristet auf 5 Jahre - und sie sind immer weiter heruntergezogen worden - manchmal sogar zu weit, wie man in der Schweiz beobachten konnte, als SAP plötzlich einfiel, dass der Kunde ja gar nicht so gross ist. Das jetzt dem grössten Kunden weltweit anzubieten, zeigt nur, wie wenig SAP in Kundenbeziehungen investiert. Der Account Manager wusste vielen Jahren, dass Siemens hier nicht optimal bedient wurde und er tat nichts. Ich bin nicht gerade für solche "Flatrates" - sie führen zu unkontrollierten Situationen (das will der Hersteller ja auch) und der Bevorzugung von Bündelprodukten, ob sie jetzt passen und ausgereift sind oder nicht. Keine wirklich gute Basis für eine moderne, flexible IT-Strategie. Fazit: SAP senkt die Betonpreise - aber nur solange, bis die erste Fuhre hart ist.
Kommentiert von: Helmuth Gümbel | 24. September 09 um 12:26