Die SAP hat sich, wie berichtet, in der Auseinandersetzung um den umstrittenen Enterprise Support erneut bewegt. Doch das Fazit der Ergebnisse der Zusammenarbeit fällt seitens der Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe (DSAG) e. V. ambivalent aus. Der DSAG-Vorstand sieht…
…positiv, dass die SAP sich am Mehrwert für den Kunden messen lassen will. Auch die abgemilderte Preiserhöhung und deren Deckelung auf maximal 3,1 Prozent komme den SAP-Kunden weltweit in der jetzigen wirtschaftlichen Situation sicherlich ein wenig entgegen.
Kein optionales Modell für die Schweiz
Die konzertierte SUGEN-Aktion zeigt jedoch auch, dass die Forderung nach einem optionalen Modell weltweit keine Priorität genießt. In der Konsequenz bedeutet das, dass für die Schweizer Unternehmen im Rahmen der SUGEN-Aktivitäten kein optionales Modell erreichbar ist. Mit diesem Ergebnis könne der Verband im Sinne seiner Schweizer Mitglieder nicht zufrieden sein und unterstützt daher weiter deren Forderungen. Auch die Beibehaltung des Standard Support als echte Option zu Enterprise Support bleibt nach wie vor im Mittelpunkt der Aktivitäten der DSAG.
Rückrechnung des Index auf maximal ein Jahr gefordert
Bezüglich der von der SAP geplanten Preiserhöhung des Standard Support und einer Rückrechnung bis zum Vertragsbeginn bleibt die DSAG bei ihrer Forderung, die Rückrechnung des Index maximal auf ein Jahr (2009) zu beschränken. Langjährige SAP-Kunden könnten sonst ab dem kommenden Jahr schlechter gestellt werden als Unternehmen, die jüngst ihre Verträge unterzeichnet haben.
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