Gestern zog die SAP ihre einseitige Kündigung der Wartungsverträge für Bestandskunden in Deutschland und Österreich nach heftigen Protesten der betroffenen Unternehmen zurück. Heute machte die als CIO-Circle: „Kein Enterprise Support“ agierende Gruppe von SAP-Kunden deutlich, dass das noch nicht reicht. Die Sprecher der Initiative fanden heute in Düsseldorf deutliche Worte. „Die Support-Bedingungen waren ja nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Dass SAP sie zurück genommen hat, war der erste richtige Schritt, aber es muss…
…weitergehen.“, erklärt Salim Siddiqi, CIO der Yazaki Europe Limited.
Unzufrieden mit Support-Qualität
Die versammelten IT-Leiter der SAP-Kunden sind weiter unzufrieden, und zwar nicht nur mit den Support-Preisen, sondern auch mit weiteren Vertragsbedingungen, der Support-Qualität und der Komplexität, die SAP-Produkte inzwischen erreicht haben. „Wir arbeiten seit 15 Jahren mit SAP“, erklärt Werner Schwarz von Gerolsteiner. Aber mit dem Support ist er alles andere als zufrieden: „Wir haben dieses Jahr 320 Support-Fälle gehabt. Davon hat SAP noch nicht einmal zehn Prozent gelöst.“ Trotzdem muss er den vollen Support-Preis zahlen. Johannes Truttmann von Krombacher sieht das genauso: „Wir machen zwölf Support-Meldungen im Jahr. Bei dem Tarif kostet jede davon eine fünfstellige Summe.“
Autor: Achim Wagenknecht, www.it-journalist.de
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Standardreferenz der SAP-Partner im deutschsprachigen Markt.
Das Fachmagazin is report hat in einer Gemeinschaftsproduktion mit Trovarit– the IT-Matchmaker zum zweiten Mal den is report Business Guide SAP-Partner erstellt.

Schau mal, meine Kollegen meinen schon, dass mein Mann der Rädelsführer gegen die SAP ist, ein gewisser Salim Siddiqi
Kommentiert von: Jamil Siddiqi | 12. Dezember 08 um 10:31