Besonders in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit rücken Themen wie Effizienzsteigerung, Kostensenkung und Prozessoptimierung wieder in den Vordergrund. Die Ergebnisse der vorliegenden Trendanalyse von Pierre Audoin Consultants (PAC) machen deutlich, dass...
…IT-Entscheider Performance Management als Instrument zur Unternehmenssteuerung strategische Bedeutung beimessen.
Effizienzsteigerung erwartet „Besonders erfreulich ist, dass knapp 90 Prozent der befragten Anwender vom Nutzen von Performance Management überzeugt sind“, berichtet PAC-Beraterin Lynn Thorenz. „Wenn es um die Art des erwarteten Nutzens geht, stehen quantitative Ziele im Vordergrund. Mehr als die Hälfte der Befragten sieht den größten Nutzen von Performance Management in der Effizienzsteigerung und über 45 Prozent geben eine Optimierung der Prozesse an.“
Fachabteilungen entscheiden
Performance Management sei für die befragten Anwender vor allem ein Fach- und weniger ein Technologiethema. Performance Management-Lösungen werden insbesondere in den Bereichen Controlling, Finanz- und Rechnungswesen verstärkt eingesetzt. Dementsprechend sehen nahezu 85 Prozent der Teilnehmer den jeweiligen Fachabteilungsleiter für Entscheidungen bezüglich Performance Management verantwortlich. Getrieben wird das Thema dennoch von ganz oben aus der Geschäftsführung, was die strategische Relevanz verdeutlicht.
Gute Datengrundlage bildet Erfolgskriterium
Bei der Einführung von Performance Management-Lösungen gelte für über 90 Prozent der Teilnehmer eine gute Datengrundlage als wichtigstes Erfolgskriterium. Umgekehrt seien organisatorische Themen oft die größten Hindernisse. So werde das Fehlen einer klar formulierten Strategie als nahezu genauso hinderlich für die Einführung von Performance Management bewertet wie die unzulängliche Datenbasis. Für etwa ein Viertel der Befragten spielen laut PAC auch fehlende Mitarbeiterakzeptanz, mangelnde Kooperation einzelner Abteilungen und nicht klar geregelte Verantwortlichkeiten eine Rolle als Störfaktor bei der Einführung von Performance Management. Insbesondere aus Sicht der IT-Leiter sei auch die Zusammenarbeit von IT und Fachabteilung eine wichtige Bedingung für die erfolgreiche Einführung von Performance Management.
Trend zu Zukunftsprognosen
Auch Unternehmen, die keine dedizierte Performance Management-Lösung einsetzen, messen die Leistung ihres Betriebs, vergeben Budgets und legen Ziele für einzelne Bereiche und Mitarbeiter fest. Klassischerweise komme hier Tabellenkalkulationssoftware zur Anwendung, was den Angabe zufolge auch durch die befragten Unternehmen bestätigt. „Während derzeit noch die vergangenheitsbezogene Analyse überwiegt, geht der Trend hin zur zukunftsorientierten Modellierung von Daten“, erklärt Thorenz und fügt hinzu: „Planungs- und Simulationstools, die Zukunftsprognosen ermöglichen, werden zukünftig die Treiber im Performance Management sein. Unternehmen, die heute in Performance Management investieren, werden morgen schon wissen, wie sie übermorgen am Markt agieren müssen.“
Potenzial noch nicht ausgeschöpft
Unternehmen sind sich laut PAC heute bewusster denn je, dass sie ihre Leistung konsequent messen und steigern müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Performance Management stehe daher weit oben auf der Agenda der befragten Entscheider. „Nachdem sich in den Augen der Anwender die bisherigen Investitionen in Performance Management gelohnt haben, wird der Markt in Zukunft weiter an Dynamik gewinnen“, prognostiziert die PAC-Beraterin. Die Potenziale von Performance Management würden heute erst in Ansätzen ausgeschöpft. Ein gutes Drittel der befragten Unternehmen befinde sich derzeit in der Planungsphase und wird demnach bald in die Anbieterauswahl einsteigen.
Investitionssicherheit hat Priorität
Das wichtigste Kriterium bei der Software-Beschaffung ist für die meisten Unternehmen die Investitionssicherheit. So seien für über 90 Prozent der Befragten auch bei der Auswahl einer konkreten Lösung im Performance Management detaillierte Release-Pläne und eine kohärente Produktstrategie wichtig bis sehr wichtig. An zweiter Stelle komme der Preis der Lösung, das heißt insgesamt habe das Kosten-Nutzen-Verhältnis oberste Priorität bei der Entscheidung für eine Lösung.
Studien-Eckdaten
Das Marktanalyse- und Beratungsunternehmen PAC hat im Auftrag von Infor den Markt für Performance Management untersucht. Im Rahmen der Trendstudie wurden 120 Entscheider aus mittelständischen und großen Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt.
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