Bis 2010 möchte die SAP laut ihrem CEO Henning Kagermann etwa 100.000 Kunden betreuen. Mit dem 10.0000ten Kunden von All-in-One hat der Softwarekonzern ein Etappenziel erreicht. Der Ingenieurs-, Bau- und Minenkonzern…
…U&M Mineração aus Brasilien nutze die Lösung des brasilianischen SAP-Partners Procwork zur Integration seiner Geschäftsprozesse sowie als technologisches Fundament seiner regionalen und internationalen Wachstumsstrategie. Die jüngste Version von SAP All-in-One basiert auf der betriebswirtschaftlichen Standardsoftware SAP ERP und der SAP-NetWeaver-Plattform.
SAP habe derzeit knapp 25.000 Mittelstandskunden, von denen über 10.200 SAP All-in-One und circa 14.700 SAP Business One einsetzen. Insgesamt vermelden die Walldorfer 39.400 Kunden. Es fehlen SAP also noch rund 60.000 Kunden, die in den verbleibenden 3,5 Jahren bis zur Ziellinie im Jahr 2010 gewonnen werden müssen. Da darf sich A1S nicht verspäten, sonst könnte es eng werden. Mit den neuen Branchenpaketen für den unteren Mittelstand will die SAP allerdings Gas geben und das Volumengeschäft ankurbeln. Helmuth Gümbel, ERP-Analyst und Leiter von Strategy Partners, betrachtet das Angebot allerdings mit Skepsis. Es erinnere an den ersten Drink im Nachtclub: "Der ist billig, danach wird es meist teuer."
Als ich meinen Kommentar zu SAP's Ziel, bis 2010 100'000 Kunden vorweisen zu können, geschrieben habe, war die A1S Lösung noch nicht offiziell angekündigt.
Es hängt nun sehr stark davon ab, was A1S zu bieten hat, und ob es sich dabei wirklich um eine echte Multi-Tenant SaaS-Anwendung handeln wird. Die bisherigen Verlautbarungen lassen mich zur Zeit noch zweifeln.
Kommentiert von: Andreas Von Gunten | 13. August 07 um 16:50