Die SAP hat in der eingereichten Klageerwiderung auf die Spionageanschuldigungen des Erzkonkurrenten Oracle bestätigt, dass es zu einigen unangemessenen Downloads durch ihre Tochtergesellschaft TomorrowNow gekommen sei. Weiterhin hat SAP Veränderungen in der Geschäftsführung seines Support-Dienstleisters TomorrowNow angekündigt, um eine Einhaltung angemessener Geschäftspraktiken sicherzustellen. Zu den Maßnahmen zählen:...
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- Die Ernennung von Mark White, Chief Operating Officer und vormals Chief Financial Officer von SAP America, zum Executive Chairman von TomorrowNow. Er wird das Geschäft von TomorrowNow inklusive entsprechender Compliance-Programme leiten. Andrew Nelson, CEO von TomorrowNow, wird an Mark White berichten.
- Die konsequente Umsetzung bestehender Verfahrensregeln und neuer Richtlinien
- Die Wiederholung entsprechender Schulungen für die TomorrowNow-Mitarbeiter, um das Verständnis und Wissen über Verhaltensregeln und Richtlinien sicher zu stellen.
„Für mich ist selbst ein einziger unangemessener Download inakzeptabel und wir bedauern diesen Vorfall sehr“, erklärte Henning Kagermann, Vorstandssprecher der SAP.
SAP betonte, dass das Unternehmen keinen Zugang zu Oracle-Material hatte, das TomorrowNow von der Oracle-Internetseite heruntergeladen hat. In diesem Zusammenhang erklärte SAP, dass die Geschäftsstrukturen von TomorrowNow und SAP bewusst durch eine Firewall getrennt sind. Diese Firewall ist so aufgebaut, dass weder SAP AG noch SAP America über TomorrowNow Zugang zu geistigem Eigentum von Oracle haben.
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