Im hoch attraktiven Business-Intelligence-Markt kursieren eine Menge Gerüchte und Spekulationen. Auch das, dass der weltweit zweitgrößte Softwarehersteller Oracle den BI-Spezialisten Business Objects kaufen könnte, ist nicht neu. Ein Anzeichen für Kaufvorbereitungen sind aber auch steigende Aktienkurse des Übernahmekandidaten. Laut dem Nachrichtenmagazin Reuters stieg...
...der Kurs von Business Objects an diesem Freitag um 4,9 Prozent. Das kann aber auch einfach nur ein Zeichen für gute Geschäfte von Business Objects sein. Richtig ist aber auch, dass Oracle im Business-Intelligence-Geschäft zu legen will. Während der SAP-Wettbewerber in der BI-Disziplin Datawarehouse gut aufgestellt ist, gibt Oracle im Frontend-Bereich wie der Berichterstellung noch kein gutes Bild hab. Business Objects wäre da sicherlich hilfreich.
Betrachtet man die letzten großen Aufkäufe von Oracle wie Peoplesoft und Siebel, fehlt allerdings ein wichtiges Indiz. Während der ehemalige Peoplesoft-Chef Craig Conway und der Siebel-Gründer Tom Siebel einst auf der Gehaltsliste von Oracle-Chef Lawrence Ellison stand, trifft das für den derzeitigen CEO von Business Objects, John Schwarz, nicht zu;-). Allerdings galt die geplante Siebel-Übernahme lange Zeit auch als Gerücht.
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