Neben dem Thema Sicherheit stellte der Softwarekonzern Microsoft beim Launch seiner neuen Produkte Windows Vista sowie Office 2007 und Exchange 2007 für Unternehmenskunden vor allem heraus, wie sich...
... die Arbeits- und Teamproduktivität durch die neuen Lösungen im Unternehmen erhöhen lässt. "Gesteigerte Produktivität der Mitarbeiter, optimierte Verwaltung und Installation sowie erhöhte Sicherheit gehören für mich zu den wichtigsten Vorteilen von Windows Vista", berichtet Jochen Rapp, Senior Consultant Consulting Services bei Computacenter.
Den größten "Wow"-Effekt erzielte Microsoft bei der Vorstellung der Funktion Fip 3 D. Sie eröglicht es beispielsweise Anwendern, alle geöffneten Programme in einer dreidimensionalen Stapelansicht durchzublättern(siehe Screenshot). Benutzer können so schnell in einer Vielzahl von geöffneten Fenstern navigieren.
Etwas weniger spektakulär - aber sehr hilfreich - sind die neuen Suchfunktionen für Geschäftsdokumente in Vista. Nutzer müssen nicht mehr den Namen einer Datei kennen, sondern es reicht beispielsweise ein im Dokument vorkommendes Wort, der Autor einer Tabelle oder das Datum der PowerPoint-Präsentation, um die jeweilige Datei zu finden.
Das neue Betriebssystem lädt die vom jeweiligen Anwender am häufigsten benutzten Anwendungen bereits vor dem Aufruf. Mitarbeiter, die beispielweise täglich mit dem Tabellkaluationsprogramm Excel arbeiten, müssen so nicht mehr warten, bis das Betriebssystem und anschließend das Programm hochgeladen ist.
Durch die neue Funktion "Windows Teamarbeit", können Anwender an Office-2007-Dokumenten in kleinen Gruppen über ein Ad-hoc-WLAN-Netzwerkzusammenarbeiten. Die Sicherheit in drahtlosen Netzwerkumgebungen sei verbessert worden, da Vista WLAN-Secrurity-Protokolle wie WPA2 unterstützt. Mitarbeiter, die offline arbeiten, können Netzwerkdateien und -ordner mit ihren Office-Dokumenten auf ihrem eigenem PC speichern. Diese Dateiein und Ordner werden automatisch synchronisiert, sobald sich diese Mitarbeiter wieder am Netzwerk anmelden.
Der Exchange Server 2007 unterstütz in der neuen Version auch Sprache. So ist es beispielsweise möglich, Termine per Telefon zu verschieben und abzusagen. Alle Teilnehmer, beispielsweise einer Besprechung, würden vom System über diese Änderung informiert. Der Exchange Server 2007 läuft allerdings nur noch auf 64-Bit-Plattformen. Mit einem Upgrade könnten also auch Investitionen in neue Server fällig werden.
Foto: Die Microsoft-Mitarbeiter Isabell Scheuber, Leiterin des Geschäftsbereiches Windows Client, Frank Fischer, Technologieberater in der Developer Plattform & Strategy Group, und Christoph Bischoff, Direktor Information Worker Business (von links nach rechts), gaben in München den Startschuss für die neuen Versionen Vista sowie Office und Exchange 2007.

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