SAP hat mit seinem ERP-Paket Business One (SBO) den...
...10.000sten-Kunden gewonnen. Rajiv Plastics Industries, ein Hersteller von Farbmittel- und Additiv-Konzentraten (Masterbatches) für die chemische Industrie, entschied sich für die Software, mit der die Walldorfer den unteren Mittelstand adressieren. Die einst unter dem Namen Topmanage von der Familie des SAP-Vorstandsmitglieds Shai Agassi entwickelte Unternehmens-Software hat damit nach einigen Anlaufschwierigkeiten eine kritische Masse erreicht. Die Kernerarbeit einer Lokalisierung von circa 40 Länderversionen für Massenmärkte wie China und Indien macht sich langsam bezahlt.
SAP wird das einst in C++ entwickelte Software-Paket auch für den Einsatz in einer service-orientierten Architektur modernisieren. Gadi Shamia, Senior Vice President Solution Management Small Business Solutions, bestätigte Informationen des Fachmagazin is report (siehe Ausgabe 4/2006) denen zu Folge SAP seine ERP-Suite für den unteren Mittelstand SAP Business One (SBO) auf die Enterprise Service Architecture portieren wird.
Dazu würde SBO Technologieteile der Integrationsplattorm NetWeaver benötigen, nicht aber den gesamten Stack: „Der ist für große Unternehmen konzipiert“, betont Shamia. Während A1S spätestens 2007 verfügbar sein soll, wird das laut Shamia für SBO frühestens in vier Jahren der Fall sein. Auch dann würde das aber nicht bedeuten, dass kleine Unternehmen sich ihre Softwaresuite aus einem Service-Repository selbst zusammen mixen müssten. „Kleine Unternehmen wollen Komplettlösungen kaufen“, erklärt Shamia, fügt aber hinzu„Wir bieten in Zukunft ein paar Optionen mehr.“
Die Geschäftslogik der Software-Suite würde sich aber nicht ändern, so dass SBO-Anwender alles was sie heute gekauft haben, auch in vier Jahren nutzen könnten. Vorteile eines SBO auf ESA sieht Shamia vor allem in der schnelleren Implementierung beim Kunden und einfacheren Anpassung an die Bedürfnisse spezifischer Branchen. Zudem könne die Lösung dann nicht nur als Client-Server-Anwendung betrieben werden, sondern ließe sich auch einfach auf einem Webbrowser oder einem Personal Digital Assistant (PDA) nutzen.
Jetzt bin ich nur noch gespannt, wann SAP die Produktnamensabkürzung SBO in B1S ändern wird, also analog zu A1S.
Da fühlt sich aber ein Sage-Mitarbeiter nicht gebührend berücksichtigt, Herr Heins.
Kommentiert von: Ich wundere mich nicht | 29. Juni 06 um 15:28