Während meiner 15 stündigen Anreise zur Kundenveranstaltung Convergence von Microsoft in Dallas hatte ich Muße mich durch den deutschen Bätterwald zu fräsen. Die aufgrund von Sicherheitsbedenken verspätete Consumer-Version des Betriebssystem Windows Vista von Microsoft beherrschte die Schlagzeilen der IT-Berichterstattung. "Hasta la Vista" titelte beispielsweise die Süddeutsche Zeitung, und die Financial Times Deutschland mahnte die in Finanzkreisen übliche Pünktlichkeit an. Warum jedoch die Vista-Version für Unternehmenskunden pünktlich verfügbar sein soll, während sich die...
...Version für private Endkunden verspätet, erklärte niemand. Brauchen private Endkunden mehr Sicherheit als Unternehmenskunden, die ihre geschäftskritischen Anwendungen auf dem Betriebssystem laufen lassen? Eher nicht, denke ich. In der Pressemitteilung halten sich die Redmonder auch ziemlich vage: "Because of the way businesses test and deploy software, it makes sense for Microsoft volume licensing customers to receive windows Windows Vista starting in November of this year. Availability for consumers and on new PCs will follow in January." Aber vielleicht kann mir das ja jemand von Microsoft hier in Dallas erklären. Wenn ja, werde ich Sie im Auftrag des Fachmagazin is report in jedem Fall auf dem laufenden halten. Microsoft-Chef Steve Ballmer hat die langen Entwicklungszeiten in seinem Haus schon öfters moniert und reagiert.
Die Antwort dürfte hier zu finden sein: http://www.microsoft.com/germany/lizenzen/sa/default.mspx
Kommentiert von: Dominik Schwind | 24. März 06 um 11:38