„Wir haben keinen Vertrag mit Douglas Burgum, sondern mit Microsoft“, betont das SAP-Vorstandmitglied Shai Agassi. Burgum, Chef der jetzt in die neue Geschäftseinheit Business Division integrierten MBS ( Microsoft Business Solutions), hatte auf der Microsoft-Partnerkonferenz in Minneapolis gegenüber erpheins.de erklärt, dass...
...eine gemeinsame Entwicklung des Integrationsprodukts von MS-Office und SAP-Software nur für die Enterprise Produktlinie Mysap vorgesehen sei. Agassi bekräftigte aber im Rahmen einer Pressekonferenz auf der TechEd in Wien seine bereits dieese Jahr auf der Sapphire getätigte Aussage : „Mendocino gibt es für alle Produktlinien.“ Das hieße dann eben auch für Business One. Laut Agassi würden 60 Millionen Office-Anwender Zugang zu SAP-Daten benötigen. „Die werden nicht Dynamics von Microsoft kaufen“, sagt Agassi.
Die viel beschworenen Coopetition der beiden Unternehmen dürfte auch künftig weiteren Belastungsproben ausgesetzt sein. Agassi erklärte auf der TechEd, dass SAP auch Software-Services auf Basis von Business One entwickeln wird. Mit diesen digitalisierten Geschäftsprozessen könnte SAP dann natürlich auch Kleinstunternehmen adressieren, die nur wenige Funktionen benötigen. SAP dürfte mit einem solchen Angebot vor allem im Soho-Markt eine Alternative zu ERP-Päckchen wie Microsoft SBA, Sage´s PC-Kaufmann oder den Lexware-Produkten anbieten. SBO selbst ist mit 2.500 Euro pro named user für diese Klientel zu teuer.
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